Bernd Riexinger und Simon Brecht zu Betriebsbesichtigung bei Firma Dometic in Krautheim

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Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE und Simon Brecht, Landtagskandidat für DIE LINKE im Hohenlohekreis waren auf Einladung des örtlichen Betriebsrats bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Dometic in Krautheim.

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE erklärt nach seinem Besuch vor Ort: „Ich habe heute von den Kolleg*innen des Betriebsrats die Produktion von Fenstern und Türen für Wohnwägen gezeigt bekommen. Trotz hoher Umsatzsteigerungen aufgrund des Booms im Wohnwagenmarkt, will die Unternehmensleitung nun Teile der Produktion ins Ausland verlagern. Diese Drohung soll scheinbar dazu führen, dass die Belegschaft keine zu hohen Lohnforderungen stellt. Ich habe klar gemacht, dass ich und DIE LINKE an der Seite der Beschäftigten stehen.“

Simon Brecht, Landtagskandidat für DIE LINKE im Hohenlohekreis erklärt„Es ist unmöglich, dass Stellen aus einem höchst profitablen Werk verlagert werden sollen. Dometic ist einer der größten Arbeitgeber in Krautheim und viele sind extra wegen ihrer Arbeit dorthin gezogen und haben das Werk mit aufgebaut. Ich stehe voll und ganz hinter den Forderungen von Betriebsrat und IG-Metall, der Standort muss bis 2030 gesichert sein, ohne dass auch nur eine einzige Stelle abgebaut wird.“

DIE LINKE unterstützt den Aufruf für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik für Baden-Württemberg

Pressemittelung 25. Februar 2021

DIE LINKE Baden-Württemberg unterstützt die gemeinsame Erklärung des Deutschen Mieterbund, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Sozialverband VdK, des Paritätischen, der Liga der freien Wohlfahrtspflege und des Bündnisses gegen Altersarmut für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik für Baden-Württemberg.

Wir teilen die Einschätzung, dass eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik eine zentrale Aufgabe der Landespolitik in der kommenden Legislaturperiode ist,“ erklärt Sahra Mirow, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Landessprecherin der LINKEN. Baden-Württemberg.

Mirow fährt fort: „Während die Grünen auf Bundesebene die Bundesregierung für die Wohnungspolitik kritisieren, scheitern sie in Baden-Württemberg, wo sie selbst in Regierungsverantwortung sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Zahlen sind erschreckend und sprechen für sich: 16 der 30 deutschen Städte mit den höchsten Mieten liegen in Baden-Württemberg. Die Bilanz der Landesregierung im Wohnungsbau ist ernüchternd: 600 neu gebaute Sozialwohnungen pro Jahr stehen einem Bedarf von 500.000 Sozialwohnungen entgegen. Das zeigt deutlich, dass es eine linke Kraft im Landtag braucht, die sich entschieden für die Interessen der Mieter:innen einsetzt.“

Dirk Spöri, Landessprecher der LINKEN Baden-Württemberg, bekräftigt: „Gegen die Wohnungsnot und die überteuerten Mieten in Baden-Württemberg fordern wir einen Mietenstopp für die nächsten sechs Jahre. Die Mietpreisbremse alleine reicht nicht, wie fordern Mietobergrenzen, auf die überteuerte Mieten in bestehenden Mietverträgen herabgesetzt werden. Außerdem wollen wir eine Landeswohnbaugesellschaft einrichten, die die Kommunen beim Bau von Sozialwohnungen direkt unterstützt. So sollen jährlich 30.000 Sozialwohnungen gebaut werden. Eine neue Wohngemeinnützigkeit muss Vermieter:innen auf eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik verpflichten. Der Wohnungsbestand großer Immobilienkonzerne, die in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der Mieter:innen vom Ausverkauf des öffentlichen Wohnungsbestand profitiert haben, muss zurück in die öffentliche Hand.“