Schlagwort: Schwäbisch Hall

Aufruf zum 1. Mai 2017

Auch dieses Jahr beteiligt sich DIE LINKE Schwäbisch Hall/Hohenlohe an der Demonstration und der Kundgebung des DGB am 1. Mai in Schwäbisch Hall. Wir stehen an der Seite der Werktätigen, der Gewerkschaften und aller Menschen, um den internationalen Tag der Arbeit gebührend zu feiern und um lautstark sowie gut sichtbar, Druck für soziale Gerechtigkeit zu machen. Wir rufen alle Mitglieder und Freunde auf, sich an der Demo, die ab 10.30 Uhr am Arbeitsamt Schwäbisch Hall startet, zu beteiligen. Gemeinsam laufen wir dann zum Hospitalhof, wo die Kundgebung vom DGB stattfindet.

Unser Motto für dieses Jahr lautet: Sozial gerecht, für alle! Ganzen Beitrag lesen »

„Der weltweite Kampf um Ackerflächen“ – Vorträge, Austausch und Begegnungen in Schwäbisch Hall

10. März 2017 

„Hände weg vom Land“ –  der weltweite Kampf um Ackerflächen

Freitag, 10.3.2017, 20:00 Uhr, Musiksaal Haus der Bildung, Salinenstraße 6-10, 74523 Schwäbisch Hall

mit: Dr. Rudolf Buntzel (Einführung in das Thema)

Djéralar Miankéol (aus dem Tschad)

Massa Koné (aus Mali)

Martin Petry (Moderation)

Land Grabbing – das „Grabschen“ nach Land – ist für alle Gesellschaften mit einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft ein ernsthaftes Problem und zerstört die Lebensgrundlagen der Landbevölkerung.

Der Besitz von gutem Ackerland ist das Gold der Zukunft! Spekulanten, Energiekonzerne, Lebensmittelkonzerne haben das erkannt und bieten Preise für gutes Ackerland, bei denen die Kleinerzeuger auf der Welt nicht mithalten können. Regierungen hindern die Konzerne nicht und lassen sie auf ihrem Bodenmarkt, auch durch Gesetze zu, weil große Versprechungen locken.

Auch lokale Eliten vor allem in Entwicklungsländern eignen sich immer mehr Ländereien an. Die Methoden der Landaneignung gerade in den Ländern wie dem Tschad oder Mali sind oft gewaltsam und perfide: Machtmissbrauch, Einschüchterung und Angst sind gängige Mittel, um sich Land zu nehmen. Als Folge verlassen viele Menschen ihre Dörfer, gehen in die Städte um sich als Handlanger oder Tagelöhner zu verdingen, versuchen ihr Glück mit dem Schürfen von Gold oder migrieren in die Nachbarländer oder nach Übersee.

Die Landwirte/Kleinbauern weltweit wehren sich gegen ihren Ausverkauf und versuchen bereits verlorenes Land wieder zurück zu gewinnen. Über die illegale Landnahme berichten an diesem Abend Djéralar Miankéol aus dem Tschad und Massa Koné aus Mali als Vertreter der betroffenen Landbevölkerung.

So tragen beide auch unter schwierigsten Bedingungen zur Fluchtursachenbekämpfung bei, indem sie die Lebensgrundlagen der bäuerlichen Gemeinschaften und der Landbevölkerung schützen.

Die Beiträge werden in Deutsch und Englisch übersetzt.

Am Ende der Vorträge gibt es die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit internationalen Gästen auszutauschen. Für Getränke ist gesorgt.

Mit musikalischer Umrahmung von Mthunzi Fesi & Thando Thabo (Südafrika)

von Heide Öchslen, Eine-Welt-Regionalpromotorin, Freundeskreis Afrika e.V.

Bejerano & Microphone Mafia – La Vita Continua – Club Alpha 60 meets Kultbucht – Schwäbisch Hall

11. Februar 2017 

Lesung und Konzert

Esther Bejarano, heute 92 Jahre alt, überlebte das Konzentrationslager Auschwitz als Mitglied des Mädchenorchesters. Die Hamburgerin begibt sich nach Schwäbisch Hall, um von ihrem Erlebten während der Verfolgung durch die Nazis zu berichten. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und den ein halbes Jahrhundert jüngeren Mitgliedern der Kölner Hip-Hop-Combo Microphone Mafia, singt sie Raps und jüdische Lieder vom aktuellen Album „la vita continua“.

Kartenreservierung: Bejarano@clubalpha60.de

Samstag, 11. Februar 2017
Eintrittspreis: 12 / 8€
Einlass: 17:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr

http://www.clubalpha60.de/events/
https://www.facebook.com/KultbuchtSHA/

Übrigens ein Video mit Bejarano bei Die Anstalt: https://www.youtube.com/watch?v=1zmaxbvePN8

Ohne Auto leben

13. Januar 2017 

ohne-auto-leben„Ohne Auto leben“

ist der Titel von Bernhard Knierims „Handbuch für den Verkehrsalltag“, erschienen beim Promedia Verlag Wien. Knierim schreibt: „Ohne Auto zu leben, spart Zeit und Geld, die für anderes genutzt werden können. Und in vielen Fällen ist man ohne Auto letztlich mobiler als mit, wenn man es richtig anstellt.“

Bernhard Knierim wird zu eben diesem Thema auf Einladung verschuiedener Schwäbisch Haller Gruppen am

Freitag 13. Januar 2017 19:00 Uhr

im Umweltzentrum Gelbinger Gasse 85, Schwäbisch Hall

Bernhard Knierim arbeitet mit im Bündnis „Bahn für Alle“ und im Netzwerk „Solidarische Mobilität“. Er ist Mitarbeiter im Büro der Bundestagesabgeordneten Sabine Leidig („Die Linke“).

Bei seinem Vortrag In Schwäbisch Hall wird  Bernhard Knierim darüber sprechen, wie die Autogesellschaft entstanden ist und wie sie überwunden werden kann. Er stellt dar, wie die Verkehrswende vom privaten Pkw/ Lkw Verkehr hin zu einem integrierten Mobilitätskonzept, bei dem der öffentliche Schienenverkehr im Zentrum steht, aussehen kann.  Bei seinen Ausführungen wird Knierim den Eigenheiten des ländlichen Raumes  besondere Beachtung schenken.

VeranstalterInnen sind: Schwäbisch Haller Aktionsbündnis gegen S21, VCD Schwäbisch Hall, ATTAC, Umweltzentrum Schwäbisch Hall, Naturfreunde Schwäbisch Hall, Teilauto Schwäbisch Hall, ADFC Schwäbisch Hall

Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung
Bernhard Knierim arbeitet mit im Bündnis „Bahn für Alle“ und im Netzwerk „Solidarische Mobilität“. Er ist Mitarbeiter im Büro der Bundestagesabgeordneten Sabine Leidig („Die Linke“). 2016 hat er im Promedia Verlag das Buch „Ohne Auto leben- Handbuch für den Verkehrsalltag“ veröffentlicht.

Zusammenstehen für den Frieden in Schwäbisch Hall

12. November 2016 

Am Samstag den 12.11.2016 um 12.00 Uhr findet eine Kundgebung vor der großen Treppe des St. Michael in Schwäbisch Hall statt. Aufgerufen haben unter anderem der Freundeskreis Asyl, Kirchen, Moschee und weitere Organisationen, Plakate und Transparente sowie Fahnen sind nicht erlaubt.

Ein Leben im Widerstand

Heidi, wir wünschen Dir, für nun etwas ruhigere Zukunft, alles erdenklich Gute und noch viel Schaffenskraft für Deine LINKE! (Der Kreisverband DIE LINKE Schwäbisch Hall / Hohenlohe)

HOHENLOHER TAGBLATT –  ADINA MÖLLER | 23.07.2016

Ihr starker Willen machte die Gewerkschafterin in der Region als „unbequeme Kämpferin“ bekannt. Nun verabschiedet sie sich von der Spitze.

Foto: Adina Möller Bild 1 von 1 Heidi Scharf kann sich entspannt zurücklehnen. Seit 2002 war sie erste Bevollmächtigte der IG Metall in Schwäbisch Hall. Jetzt ist sie im Ruhestand.

Foto: Adina Möller  Heidi Scharf kann sich entspannt zurücklehnen. Seit 2002 war sie erste Bevollmächtigte der IG Metall in Schwäbisch Hall. Jetzt ist sie im Ruhestand.

Sie trägt den Titel der „unbequemen Kämpferin“ mit Stolz und soll ihn in den Augen ihrer Mitstreiter sogar als Kompliment sehen: Heidi Scharf stand 14 Jahre als erste Bevollmächtigte an der Spitze der IG Metall Schwäbisch Hall und hat in diesen Jahren einiges bewegt. Am Donnerstagabend wurde sie von ihren Kollegen und den Mitgliedern feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Ganzen Beitrag lesen »