1. Mai-Demo – Solidarität ist Zukunft

Auch dieses Jahr fand die vom DGB organisierte Demo zum 1. Mai statt, leider immer noch unter Bedingungen der Coronapandemie. Unter dem Motto “Solidarität ist Zukunft” und unter Einhaltung der Coronaregeln trafen sich laut Presse (Haller Tagblatt vom 03.Mai 2021) rund 130 Personen, darunter einige unserer Genoss:innen. 

 

Danke!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Wähler:innen, dass Sie uns Ihre Stimme und Ihr Vertrauen geschenkt haben. Vielen Dank! 🌹🥳👏

Ein großes Dankeschön auch an alle Wahlkampfhelfer:innen und Unterstützer:innen für euer Engagement und euren Einsatz.

Danke auch unseren Gästen unserer Reihe “Vom Land ins Ländle”, die uns aus der ganzen Republik unterstützt haben.

Last but not least ein riesengroßes Dankeschön unseren Kandidaten für den Wahlkreis 21 Hohenlohe Simon Brecht und den Wahlkreis 22 Schwäbisch Hall Ellena Schumacher-Koelsch. Ihr habt super gekämpft.

Leider hat es wieder nicht für den Einzug in den Landtag gereicht und wir haben mit 3,6% um 1,4% unser Ziel verpasst. Doch stimmt es uns zuversichtlich, dass wir gegenüber der letzten Landtagswahl etwas zulegen konnten.
Auch in unseren Wahlkreisen konnten wir leicht zulegen. So sind wir im Wahlkreis Hohenlohe nun bei 2,8% und im Wahlkreis Schwäbisch Hall bei 3,3% angelangt.

Nochmal herzlichen Dank allen Wähler:innen und allen Beteiligten.

Gemeinsam in eine bessere Zukunft!

Vom Land ins Ländle – Ist ein sozialeres Baden-Württemberg möglich?

Wir freuen uns, dass wir unsere vormalige Parteivorsitzende Katja Kipping zu unserer Reihe “Vom Land ins Ländle” begrüßen dürfen. Zusammen mit Katja und unserem Kandidaten im Hohenlohekreis zur Landtagswahl Simon Brecht stellen wir uns der Frage: “Ist ein sozialeres Baden-Württemberg möglich?”

Am 09.03.2021 um 17 Uhr auf Zoom.

https://zoom.us/j/96306155604?pwd=TDdXUEduR0VxbFk1WDN2dHhDb2VrUT09

Für mehr soziale Gerechtigkeit!

Die Corona-Pandemie bringt vielen Menschen großes Leid – ob Sorgen um den Arbeitsplatz, ob Sorgen um die eigene Gesundheit oder die der Lieben. Aber auch in Fragen der Gerechtigkeit wirkt sie wie ein Brennglas, und verschlimmert viele bereits länger bestehende Probleme und bringt teilweise langjährige Fehlentwicklungen zum Vorschein.

Kann es gerecht sein, wenn große Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder gar entlassen, während sie staatliche Hilfe erhalten, um dann riesige Summen an Aktionäre auszuschütten?

Kann es gerecht sein, wenn Immobilienkonzerne Menschen in die Wohnungslosigkeit treiben, weil diese sich die explodierenden #Mieten nicht mehr leisten können?

Kann es gerecht sein, wenn Menschen sich mit ihrem Kurzarbeitergeld überlegen müssen, ob sie lieber essen oder ihre Wohnung warm haben wollen?

Kann es gerecht sein, wenn Konzerne, die wie kein Anderer die Umwelt belasten von den Kosten für den Klimaschutz ausgenommen werden?

Kann es gerecht sein, dass #Frauen, die besonders in Pflege- und Gesundheitssystem so wichtige Arbeit leisten, so schlecht bezahlt werden?

Kann es gerecht sein, dass die Ärmsten unter den Kosten der Pandemie am meisten leiden während die Reichsten in diesem Land ihren Reichtum noch vermehren?

Kann es gerecht sein, dass Kindergartenkinder und #Schüler*innen jetzt die Inkompetenz der Bundes- und Landespolitik ausbaden müssen, mit der Konsequenz, dass viele unter der Pandemie besonders leiden?

Kann es gerecht sein, dass Profi-Fußballer für unnötige Spiele einmal um die Welt fliegen, während für wichtige Einrichtungen nicht genug Tests vorhanden sind?

Eine gerechtere Welt ist nötig, eine gerechtere Welt ist möglich!

Am 14. März die LINKE!

Gewerkschafter:innen wählen links

Landesweiter Aufruf von Gewerkschafter:innen zur Landtagswahl

51 Gewerkschafter:innen aus Baden-Württemberg zählen zu den Erstunterzeichner:innen des Wahlaufrufs „Wir wählen links“ der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft. Weitere 82 Unterzeichner:innen haben sich dem Aufruf bisher angeschlossen. Die Initiative Gewerkschafter:innen wählen links ruft dazu auf, bei der Landtagswahl am 14. März das Kreuz bei der Partei DIE LINKE zu setzen.

Die Gewerkschafter:innen benennen fünf politische Herausforderungen, die der Landtag in der kommenden Legislatur angehen muss: Gute Arbeit, Klimaschutz, bezahlbares Wohnen, gute und gebührenfreie Bildung sowie ein weltoffenes und soziales Baden-Württemberg. Der Aufruf macht deutlich, dass es eine sozial-ökologische Politik für die Menschen, die in Baden-Württemberg leben, lernen und arbeiten, nur mit der LINKEN im Landtag geben wird.

Heidi Scharf, Erstunterzeichnerin und Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der LINKEN Baden-Württemberg, sagt dazu: „Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass DIE LINKE im Landtag als eine Kraft, die sich für gute Arbeit, gute Arbeitsbedingungen und Tarifbindung einsetzt, fehlt. Das macht sich vor allem in den systemrelevanten Berufen im Pflegebereich, den Krankenhäusern, im Einzelhandeln, im Sozial- und Erziehungsdienst und im ÖPNV bemerkbar. Gleichzeitig muss Baden-Württemberg jetzt die Weichen für eine soziale und ökologische Industriepolitik setzen. Wir wollen daher einen Green New Deal mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantie durchsetzen und damit zukunftsfähige Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Statt Entlassungen und Arbeitsplatzabbau fordern wir Weiterbildung und Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich. Alle müssen mit an Bord bleiben.“

Elwis Capece, ebenfalls Erstunterzeichner des Aufrufs und Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand, fährt fort: „Als Gewerkschafter:innen setzen wir uns auch für die Interessen der Mieter:innen und eine gute Bildungspolitik ein. Die steigenden Mieten der letzten Jahre müssen nicht nur abgebremst, sondern auch abgesenkt werden. Das Land muss den sozialen Wohnungsbau mit einer Landeswohnbaugesellschaft ankurbeln. Nicht nur in der Mietenpolitik versagt die grün-geführte Landesregierung, sondern auch in der Bildungspolitik. Damit Bildung wirklich zu Chancengleichheit führt, fordern wir gebührenfreie Bildung ab der Kita, kleinere Schulklassen und eine kostenfreie warme Mahlzeit in jeder Schule.“

Heidi Scharf und Elwis Capece betonen schließlich, dass DIE LINKE die einzige Partei ist, die sich wirklich konsequent gegen Rassismus und Rechtspopulismus einsetzen. Entsprechend heißt es im Aufruf: „Als Gewerkschafter:innen wollen wir ein Zeichen setzen: Menschen in Not muss man helfen. Fluchtursachen müssen bekämpft werden, sie verschwinden nicht dadurch, dass wir die Grenzen schließen. Solidarität ist grenzenlos.“

Unter folgendem Link kann der Aufruf unterstützt werden: https://www.gewerkschafterinnen-waehlen-links.de/aufruf/

Bernd Riexinger und Simon Brecht zu Betriebsbesichtigung bei Firma Dometic in Krautheim

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Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE und Simon Brecht, Landtagskandidat für DIE LINKE im Hohenlohekreis waren auf Einladung des örtlichen Betriebsrats bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Dometic in Krautheim.

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE erklärt nach seinem Besuch vor Ort: „Ich habe heute von den Kolleg*innen des Betriebsrats die Produktion von Fenstern und Türen für Wohnwägen gezeigt bekommen. Trotz hoher Umsatzsteigerungen aufgrund des Booms im Wohnwagenmarkt, will die Unternehmensleitung nun Teile der Produktion ins Ausland verlagern. Diese Drohung soll scheinbar dazu führen, dass die Belegschaft keine zu hohen Lohnforderungen stellt. Ich habe klar gemacht, dass ich und DIE LINKE an der Seite der Beschäftigten stehen.“

Simon Brecht, Landtagskandidat für DIE LINKE im Hohenlohekreis erklärt„Es ist unmöglich, dass Stellen aus einem höchst profitablen Werk verlagert werden sollen. Dometic ist einer der größten Arbeitgeber in Krautheim und viele sind extra wegen ihrer Arbeit dorthin gezogen und haben das Werk mit aufgebaut. Ich stehe voll und ganz hinter den Forderungen von Betriebsrat und IG-Metall, der Standort muss bis 2030 gesichert sein, ohne dass auch nur eine einzige Stelle abgebaut wird.“