Gewerkschafter:innen wählen links

Landesweiter Aufruf von Gewerkschafter:innen zur Landtagswahl

51 Gewerkschafter:innen aus Baden-Württemberg zählen zu den Erstunterzeichner:innen des Wahlaufrufs „Wir wählen links“ der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft. Weitere 82 Unterzeichner:innen haben sich dem Aufruf bisher angeschlossen. Die Initiative Gewerkschafter:innen wählen links ruft dazu auf, bei der Landtagswahl am 14. März das Kreuz bei der Partei DIE LINKE zu setzen.

Die Gewerkschafter:innen benennen fünf politische Herausforderungen, die der Landtag in der kommenden Legislatur angehen muss: Gute Arbeit, Klimaschutz, bezahlbares Wohnen, gute und gebührenfreie Bildung sowie ein weltoffenes und soziales Baden-Württemberg. Der Aufruf macht deutlich, dass es eine sozial-ökologische Politik für die Menschen, die in Baden-Württemberg leben, lernen und arbeiten, nur mit der LINKEN im Landtag geben wird.

Heidi Scharf, Erstunterzeichnerin und Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der LINKEN Baden-Württemberg, sagt dazu: „Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass DIE LINKE im Landtag als eine Kraft, die sich für gute Arbeit, gute Arbeitsbedingungen und Tarifbindung einsetzt, fehlt. Das macht sich vor allem in den systemrelevanten Berufen im Pflegebereich, den Krankenhäusern, im Einzelhandeln, im Sozial- und Erziehungsdienst und im ÖPNV bemerkbar. Gleichzeitig muss Baden-Württemberg jetzt die Weichen für eine soziale und ökologische Industriepolitik setzen. Wir wollen daher einen Green New Deal mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantie durchsetzen und damit zukunftsfähige Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Statt Entlassungen und Arbeitsplatzabbau fordern wir Weiterbildung und Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich. Alle müssen mit an Bord bleiben.“

Elwis Capece, ebenfalls Erstunterzeichner des Aufrufs und Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand, fährt fort: „Als Gewerkschafter:innen setzen wir uns auch für die Interessen der Mieter:innen und eine gute Bildungspolitik ein. Die steigenden Mieten der letzten Jahre müssen nicht nur abgebremst, sondern auch abgesenkt werden. Das Land muss den sozialen Wohnungsbau mit einer Landeswohnbaugesellschaft ankurbeln. Nicht nur in der Mietenpolitik versagt die grün-geführte Landesregierung, sondern auch in der Bildungspolitik. Damit Bildung wirklich zu Chancengleichheit führt, fordern wir gebührenfreie Bildung ab der Kita, kleinere Schulklassen und eine kostenfreie warme Mahlzeit in jeder Schule.“

Heidi Scharf und Elwis Capece betonen schließlich, dass DIE LINKE die einzige Partei ist, die sich wirklich konsequent gegen Rassismus und Rechtspopulismus einsetzen. Entsprechend heißt es im Aufruf: „Als Gewerkschafter:innen wollen wir ein Zeichen setzen: Menschen in Not muss man helfen. Fluchtursachen müssen bekämpft werden, sie verschwinden nicht dadurch, dass wir die Grenzen schließen. Solidarität ist grenzenlos.“

Unter folgendem Link kann der Aufruf unterstützt werden: https://www.gewerkschafterinnen-waehlen-links.de/aufruf/

Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit


Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping:

Das reichste Prozent der Menschen besitzt mehr Vermögen als der gesamte Rest der Weltbevölkerung. Die soziale Ungleichheit wächst täglich. Weltweit gibt es 2043 Milliardäre während 3,7 Milliarden Menschen in Armut leben. In Deutschland ist Umverteilung eine Frage von Gerechtigkeit – weltweit ist sie eine Frage von Leben und Tod. „Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit“ weiterlesen

Mehr von Euch ist besser für alle! Solidarität mit eurem Streik und der Forderung nach mehr Personal im Krankenhaus!

Pressemitteilung, DIE LINKE im Bundestag 24. JANUAR 2018

Die Bundestagsabgeordneten unserer baden-württembergischen Landesgruppe Heike Hänsel aus Tübingen, Tobias Pflüger aus Freiburg, Gökay Akbulut aus Mannheim sowie Harald Weinberg als gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion erklären sich in einem offenen Brief solidarisch mit dem Personal an den Universitätsklinika in Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm.

Mehr von Euch ist besser für alle! Solidarität mit eurem Streik und der Forderung nach mehr Personal im Krankenhaus! „Mehr von Euch ist besser für alle! Solidarität mit eurem Streik und der Forderung nach mehr Personal im Krankenhaus!“ weiterlesen

IG Metall bekräftigt Streikbereitschaft

Pressemitteilung, MdB Bernd Riexinger 11. JANUAR 2018

IG Metall-Chef Jörg Hofmann droht in der laufenden Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie mit Streiks. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Ich begrüße es sehr, wenn Deutschlands größte Einzelgewerkschaft den Arbeitgebern Druck macht und sich neben einer überfälligen Lohnerhöhung auch für Arbeitszeitmodelle einsetzt, die es den Beschäftigten ermöglichen, Leben und Arbeit in Einklang zu bringen. „IG Metall bekräftigt Streikbereitschaft“ weiterlesen

Bernd Riexinger: CDU und Arbeitgeber betreiben “Kassenlobbyismus”


Wenn die CDU sich berufen fühlt, den Arbeitgebern beizupflichten und der SPD-Forderung nach einer Bürgerversicherung mit dem Spruch “Kassensozialismus” eine Absage zu erteilen, zeigt das den unverschämten “Kassenlobbyismus” für eine Zwei-Klassen-Medizin der CDU, kritisierte Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, „Bernd Riexinger: CDU und Arbeitgeber betreiben “Kassenlobbyismus”“ weiterlesen

Bernd Riexinger, DIE LINKE: Gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro anheben und durchsetzen


Der Mindestlohn muss konsequent durchgesetzt werden. Der jetzige bewahrt nicht vor Armut. Laut Bundesregierung müssen Beschäftigte mindestens 11,85€ pro Stunde verdienen, sollen sie nach 45 Beitragsjahren eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten. Wer es beim jetzigen Mindestlohn belässt, nimmt Altersarmut bewusst in Kauf. Um dies zu verhindern brauchen wir 12€ gesetzlichen Mindestlohn. „Bernd Riexinger, DIE LINKE: Gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro anheben und durchsetzen“ weiterlesen

Solidarität mit den Metallerinnen und Metallern in ihrer Tarifrunde für höhere Einkommen und eine Arbeitszeitverkürzung in bestimmten Lebenslagen.

DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützt die Forderungen der IG Metallerinnen und Metaller nach 6 % mehr Einkommen und kürzeren Arbeitszeiten je nach Lebenssituation und Belastung. Am 14. Dezember finden die nächsten Tarifverhandlungen der IG Metall in Ludwigsburg statt.

Heidi Scharf, Landessprecherin der Partei DIE LINKE. Baden-Württemberg erklärt dazu: „Solidarität mit den Metallerinnen und Metallern in ihrer Tarifrunde für höhere Einkommen und eine Arbeitszeitverkürzung in bestimmten Lebenslagen.“ weiterlesen

Siemens hat rote Linie überschritten


Pressemitteilung von Pascal Meiser, 17. November 2017

„Siemens hat mit dem angekündigten Stellenkahlschlag und der drohenden Werksschließung die rote Linie definitiv überschritten“, erklärt Pascal Meiser, Gewerkschaftsexperte und Berliner Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute in Berlin begonnenen Protestkundgebungen bei Siemens. Der Konzern will rund 3000 Stellen streichen und mehrere Werke schließen. Meiser weiter: „Siemens hat rote Linie überschritten“ weiterlesen

Viele Weihnachtsfrauen im Haushalt


Im Wortlaut von Cornelia Möhring, neues deutschland, 10. November 2017

Der Streit um die Ladenöffnungszeiten an Heiligabend ist eine Auseinandersetzung um die Verfügung über unsere Zeit, meint Cornelia Möhring

Der Einzelhandelsverband ist panisch: Heiligabend fällt nach elf Jahren auf einen Sonntag, auf den vierten Advent. In den Chefetagen fragt man sich: Können die Umsatzsteigerungen der vergangenen Jahre gehalten oder noch weiter hoch getrieben werden, wenn am 24. Dezember vormittags nicht eingekauft werden kann? Auch wenn es sicherlich einige Menschen gibt, für die es geradezu ein Horror ist, drei Tage mal nicht einkaufen gehen zu können oder für drei Feiertage am Stück, ist diese Frage für die allermeisten sicherlich kein schlafraubendes Problem. Vor allem denjenigen, die nicht wissen, ob sie sich überhaupt einen Weihnachtsbaum leisten können, sind die Umsätze der Einzelhandelsbranche zu recht herzlich egal. „Viele Weihnachtsfrauen im Haushalt“ weiterlesen

Schluss mit betriebswirtschaftlich verordneter Körperverletzung in Krankenhäusern


Im Wortlaut von Harald Weinberg, 07. November 2017

Jetzt ist es auch wissenschaftlich belegt: Wer Krankenhäuser dem Wettbewerb aussetzt, sorgt für massenhafte Körperverletzung. Denn eine Operation, die nicht aus medizinischer Notwendigkeit, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen durchgeführt wird, ist betriebswirtschaftlich verordnete Körperverletzung. Das belegt die gestern vorgestellte Studie der Professoren Heinz Naegler und Karl-Heinz Wehkamp über die Kommerzialisierung der Krankenhausmedizin. „Schluss mit betriebswirtschaftlich verordneter Körperverletzung in Krankenhäusern“ weiterlesen